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19.03.2020 - Arbeiten bei SwissGlobal

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Seit dem Ausbruch des COVID-19 sind viele Menschen freiwillig oder unfreiwillig auf die Arbeit von zu Hause umgestiegen. Einigen fällt dies schwer, anderen kommt die Umstellung ganz gelegen. Zu welcher Gruppe Sie auch immer gehören, die folgenden Tipps geben Ihnen hoffentlich den einen oder anderen nützlichen Input zur produktiven Arbeit im Homeoffice und erleichtern Ihnen die Umstellung auf eine agilere Arbeitsform.


In der Sprachindustrie gehören solche agilen Arbeitsformen wie Remote Work (ortsunabhängiges Arbeiten), Homeoffice, Freelancing oder flexible Arbeitszeiten schon längst zum Alltag und wären auch gar nicht mehr wegzudenken. Dies gilt auch für das Team der SwissGlobal. Ob man nun geplant oder auch mal spontan im Homeoffice arbeitet, den Hund mit ins Büro nimmt, mit der Arbeitskollegin, die mal in Südafrika und mal in Lissabon arbeitet, Online-Meetings hat oder Aufträge an Übersetzer in der ganzen Welt verschickt. Wir können Ihnen versichern: Es funktioniert – und das sogar richtig gut!

1.    Morgendstund hat Gold im Mund

Auch wenn das Büro jetzt zu Hause ist, müssen Sie sich trotzdem an die Arbeit machen. Zu einer geplanten Zeit aufstehen, duschen, sich anziehen, mit dem Hund spazieren gehen, frühstücken – ganz egal, was Ihr Morgenritual alles beinhaltet, behalten Sie diese Routine bei. So starten Sie organisiert und konzentriert in den Tag.

2.    Homeoffice à la «Hygge»

Ganz genau – gemütlich soll es sein. Das Wohlbefinden und die Gemütlichkeit, die in Grossraumbüros oftmals zu kurz kommen, sollen ruhig Einzug halten in Ihrem Homeoffice. Ob dies nun ein neues Pflänzchen auf dem Regal ist oder ein bequemes Sitzkissen. Denken Sie dabei auch an die Ergonomie Ihres Arbeitsplatzes. Ihr Bildschirm sollte auf Augenhöhe und etwa eine Armlänge vom Gesicht entfernt sein. Verstellbare Laptopständer sowie kabellose Tastaturen und Mäuse gibt es zuhauf, auch für kleine Budgets.

3.    Have a break – have a chit chat

Auch regelmässige Pausen kommen im Büro oft zu kurz. Stellen Sie sich einen Timer, um mindestens alle 60 Minuten kurz aufzustehen und sich zu strecken oder das Fenster zu öffnen und frische Luft zu schnappen. Machen Sie einen Spaziergang über Mittag (sofern gerade keine Pandemie herrscht und man nach draussen darf). Oder Sie nutzen die Zeit für eine virtuelle Kaffeepause und ein Schwätzchen mit den Arbeitskollegen. Homeoffice-Arbeit muss nicht einsam sein.

4.    Kommunikation ist das A und O

Die Technologie bietet uns unheimlich viele Möglichkeiten für den zwischenmenschlichen Austausch. Bedenken Sie jedoch, dass Sie sich physisch nicht am selben Ort wie Ihre Kollegen befinden. Man kann sich nicht noch kurz zwischen Tür und Angel über das bevorstehende Meeting austauschen oder dem Kollegen beim Vorbeigehen ein «Thumbs up» für das erfolgreich umgesetzte Projekt geben. Achten Sie daher auf klare, transparente und proaktive Kommunikation mit Ihren Kollegen, Kunden, Mitarbeitern und Vorgesetzten. Stellen Sie Fragen, geben Sie Feedback und gehen Sie nicht sparsam mit den virtuellen «High Fives» für die lieben Kollegen um, wenn Ihr Team Erfolge verzeichnet. Teamwork stärkt den Zusammenhalt und ist auch im Homeoffice unabdingbar.

5.    An apple a day keeps the doctor away

Nutzen Sie die Zeit im Homeoffice als Chance, um auf eine gesündere und ausgewogenere Ernährung umzustellen. Sie sind in Ihren eigenen vier Wänden und können frische Mahlzeiten zubereiten, anstatt über Mittag zum Imbiss stressen zu müssen. Ihr Körper und auch Ihr Portemonnaie werden es Ihnen danken.

6.    Finger weg von Ablenkungen

Zugegeben: Viele denken, dass man im Homeoffice zwischendurch auch gerne einfach mal die Beine hochlegt und etwas durch die sozialen Medien scrollt, Nachrichten liest oder sich auf Zalando noch kurz neue Turnschuhe bestellt. Damit Sie nicht in Versuchung kommen, können Sie mit Apps wie Offtime, Flipd oder Freedom gewisse Websites oder Applikationen für eine bestimmte Zeit sperren. Halten Sie zudem sämtliche Gegenstände, die Sie bei der Arbeit ablenken können, vom Arbeitsplatz fern.

7.    Der Feierabend ist zum Abschalten da – wortwörtlich

Dies gilt besonders für Kandidaten, die bereits im «traditionellen» Büro Mühe haben, abends richtig abzuschalten und die Arbeit auch auf der Arbeit zu lassen. Im Homeoffice ist dies oftmals noch schwieriger, zumal man sich nicht physisch vom Arbeitsplatz entfernt. Fahren Sie daher alle Systeme runter, schalten Sie Benachrichtigungen bis zum nächsten Morgen aus, räumen Sie den Arbeitsplatz auf oder weg, sofern Sie an einem Ort arbeiten, den Sie ausserhalb der Arbeitszeit für andere Zwecke nutzen. Am besten, man geht nach der Arbeit nach draussen – sei es zum Sport, um Freunde zu treffen oder für kulturelle Veranstaltungen (falls möglich). So kommen Sie schnell auf andere Gedanken und vermeiden zudem, zum Homeoffice-Einsiedler zu mutieren.