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16.07.2020 - Qualität

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Am 1. August 2020 feiert sie ihren Geburtstag und wird stolze 729 Jahre alt. Sie ist eine beliebte Destination für Skifahrer, die Berge locken jedes Jahr Tausende an, und auch Kunst und Kultur sind treibende Kräfte dieses Landes: die Schweiz. Doch mit der Schweiz verbinden wir mehr als nur Berge, Wintersport, Schokolade, Käse, Uhren und Taschenmesser.

Hohe Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, kompetente Beratung, feinstes Handwerk und exklusive Produkte, von denen man getrost erwarten kann, dass sie ein Leben lang halten – die Schweiz steht weltweit für Spitzenqualität und Perfektion.


Pünktlich zum Nationalfeiertag fragen wir uns: Was verbinden Konsumenten rund um den Globus mit der Marke Schweiz? Warum ist «Swissness» so angesagt und wann lohnt es sich wirklich, auf Schweizer Produkte und Dienstleistungen zu setzen?

Die Schweiz als Gold-Gewinner im Qualitätswettlauf

Beim Thema Qualität spielt die Schweiz schon seit Jahrzehnten in der ersten Liga mit.
Unlängst haben Firmen realisiert, dass sie diesen formidablen Ruf für ihre eigenen Marketingbestrebungen nutzen können. Marken wie der Schweizer Messerfabrikant Victorinox, Emmentaler Switzerland, Uhrenfertiger Tissot und Gebäckhersteller Kambly werben – nicht zuletzt sogar in ihren Logos – stolz mit dem helvetischen Wappen.

 

Mit Erfolg, denn mit Swissness gebrandete Produkte und Dienstleistungen geniessen dank des Vertrauens, das mit dem Swissness-Label einhergeht, einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber vergleichbaren ausländischen Produkten: Wie Studien der ETH Zürich und der Universität St. Gallen zeigen, sind Kunden bereit, für Produkte, die die Schweiz als Qualitätssiegel nutzen, bis zu 50 % mehr auszugeben.

Wenn Schweiz draufsteht, wo keine Schweiz drin ist

Auch ausländische Firmen wollen auf diesen Zug aufspringen und vom Swissness-Bonus profitieren. Kein Wunder, wird die Marke Schweiz nicht selten missbraucht ¬– für Produkte, die weder in der Schweiz produziert werden noch annähernd der Qualität entsprechen, die mit der Eidgenossenschaft verbunden wird. Im Schweizer Gesetz ist klar geregelt, wann ein Produkt oder eine Dienstleistung mit dem begehrten «rotweissen Plus» beworben werden darf. Wer rechtmässig mit dem Label «Swiss made» punkten und vom Mehrwert der Marke Schweiz profitieren will, muss sicherstellen, dass Schweiz drin ist, wo Schweiz draufsteht.

Engstirnig oder im Interesse der Konsumenten?

Ist unser Drang, das helvetische Kreuz und die Marke Schweiz mit allen Mitteln zu schützen, ein Zeichen des schweizerischen «Bünzlitums», oder dient er vorwiegend dem Schutz der Schweizer Produzenten und Konsumenten?
Gemäss dem Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum führt die «missbräuchliche oder zweifelhafte Verwendung der Swissness zu einem Image- und Wertverlust der Marke Schweiz. Sie schadet denjenigen Unternehmen, die Swissness korrekt verwenden und führt zu einem Vertrauensverlust bei den Kunden, die sich nach zuverlässigeren Alternativen umsehen».

 

Ganz klar ist: Den Produzenten, die in der Schweiz produzieren und auf in der Schweiz vorhandene Dienstleistungen und Rohstoffe setzen, entgeht bei Missbrauch der Schweizer Marke Geld. Doch es ist auch im Interesse der Konsumenten, dass sie dem Qualitätssiegel des Schweizerkreuzes vertrauen können.

Wann sich Swissness auszahlt

Falls ausnahmsweise mal ein nicht-helvetisches «Schoggistängeli» (Schokoladenriegel) auf dem Teller landet, wird das die Gaumenfreude kaum langfristig beeinträchtigen – obwohl die «Schoggi» aus dem Land der Alpen zugegebenermassen nicht grundlos den Ruf der besten Schokolade der Welt geniesst.

Bei gewissen Dienstleistungen kann als Konsument jedoch noch weniger auf die begehrte Schweizer Qualität verzichtet werden, so zum Beispiel bei Sprachdienstleistungen wie Übersetzungen, Kommunikationsdienstleistungen, Lektoraten und multilingualen Unternehmenslösungen.

Wenn aus dem «Ail des Ours» (Bärlauch) plötzlich ein «Knoblauch der Bären» wird

Letztes Jahr landete bei der Migros statt Bärlauch «Knoblauch der Bären» in den Regalen, und 2014 wurde Schweizer Bratbutter bei derselben Detailhändlerin zum «Burro per arrostire svizzeri» («Butter zum Braten von Schweizern»). Was Konsumenten zum Lachen bringt und schlimmstenfalls vom Kauf abhält, kann für Firmen schnell nicht nur peinlich werden, sondern auch ihrem Image und ihrer Reputation schaden – und nicht zuletzt auch hohe, unnötige Kosten nach sich ziehen.


So hat die UBS beispielsweise vor einiger Zeit einen Werbespot geschaltet mit dem Sprichwort «Chasch nöd s Föifi und s Weggli ha» («Du kannst nicht den 5-Räppler (Münze) und den Weck (Brötchen) haben»). Die italienische Übersetzung lautete: «Il centesimo e il panino» – die Message kam aber bei der italienischsprachigen Bevölkerung nicht an, denn das Sprichwort hätte eben nicht wortwörtlich, sondern sinngemäss ins Schweizer-Italienische übersetzt werden sollen. «Non si può avere la botte piena e la moglie ubriaca» («Man kann nicht ein volles Weinfass und eine betrunkene Ehefrau haben») hätte die Werbebotschaft der Bank besser transportiert und in der italienischsprachiegen Schweiz für weniger Stirnrunzeln gesorgt (und zudem die Werbeausgaben der Bank eher gerechtfertigt).


Ein teurer Fehler, der mit einer guten Schweizer Sprachdienstleisterin, die mit den sprachlichen Finessen der vier Landessprachen vertraut ist, hätte vermieden werden können.

5 Gründe, warum Firmen, die in der Schweiz erfolgreich kommunizieren wollen, unbedingt auf Schweizer Sprachdienstleister setzen sollten

Doch was sind die wichtigsten Vorteile von Schweizer Language Service Providern (LSP) für Schweizer Firmen?

 

1. Schweizer LSP verstehen die sprachlichen Eigenheiten der Landessprachen

Eine kurze Zugfahrt von der Deutschschweiz über den Röstigraben in die Romandie und schon wird man mit einem freundlichen «Bonjour» anstatt einem «Grüezi» begrüsst. Im Bündnerland heisst es dann «Bun di» und wer ins Tessin fährt, darf sich auf ein melodisches «Buongiorno» freuen. Die Schweiz sorgt mit ihren 4 Landessprachen – und noch mehr Dialekten – für linguistische Vielfalt. Was für Touristen eine sympathische Eigenschaft der Schweiz ist (alleine um dem Rätoromanisch zu lauschen, lohnt es sich, das urchige Bündnerland zu besuchen), kann für Firmen jedoch einen grossen Mehraufwand darstellen.

 

Die Übersetzung von Kommunikationsmassnahmen in alle vier Sprachen muss einwandfrei auf die sprachlichen und stilistischen Besonderheiten der jeweiligen Landessprache abgestimmt werden, denn nur so ist gewährleistet, dass sich die Kunden jenseits aller Sprachgrenzen angesprochen und abgeholt fühlen. Ein Schweizer LSP ist hier das A und O – weil ausländische Kommunikationsdienstleister den Finessen der vier Sprachen schlicht und einfach nicht gerecht werden können.

2. Schweizer LSP sind mit den lokalen Begebenheiten vertraut

Botschaften müssen an das Zielpublikum in unterschiedlichen Sprach- und Kulturräumen angepasst werden. Lokalisierungsprozesse sind ein wichtiger Bestandteil der Content-Erstellung und von Übersetzungen. Ob kulturell, politisch oder wirtschaftlich – wer erfolgreich kommunizieren will, kann nur davon profitieren, wenn er heimische LSP nutzt, denn diese kennen ihr Land und die lokalen Begebenheiten so gut wie die eigene Hosentasche.

3. Schweizer LSP brillieren mit hoch qualifiziertem Personal und bester Betreuung von A-Z

In der Schweiz wird auf kompetenten Service und starke Dienstleistungen Wert gelegt. Die Dichte an qualifizierten Fachkräften ist in kaum einem anderen Land so hoch wie in der Schweiz. Inländische LSP punkten somit auch mit gut ausgebildeten Mitarbeitern – spezialisierten und fachkundigen Sprachprofis, die einen 1A Service bieten, der sich auszahlt.

4. Schweizer LSP mit ISO-Zertifizierung bieten höchste Sicherheit und Vertraulichkeit

Wer auf einen ISO-zertifizierten Schweizer Language Service Provider setzt, kann konstant erstklassige Leistungen und maximale Informationssicherheit erwarten. Professionelle Anbieter beweisen ihren Qualitätsvorsprung gegenüber Mitbewerbern mit einer Zertifizierung nach ISO 17100 (Übersetzungsdienstleistungen) und ISO 9001 (Qualitätsmanagementsysteme) – wobei es sich lohnt zu überprüfen, ob die Prozesse lediglich als ISO-konform gekennzeichnet sind oder ob der Sprachdienstleister ISO-zertifiziert ist und somit ein Audit eines unabhängigen Prüfungsunternehmens bestanden hat.

5. Schweizer LSP bauen auf persönliche Kontakte und nachhaltige Partnerschaften

Schweizer Sprachdienstleister legen Wert darauf, nachhaltige, stabile und langfristige Partnerschaften mit ihren Kunden aufzubauen. Persönlicher Kontakt und direkte Ansprechpartner, individueller Service und massgeschneiderte Lösungen, aber auch eine Übereinstimmung bei ethischen Grundsätzen sorgen für Dienstleistungen höchster Qualität. Man spricht eben mit Schweizer LSP nicht nur wortwörtlich, sondern auch kulturell und was die Werte anbelangt dieselbe Sprache.

Oft lohnt es sich also, auf Swissness und die damit weltweit anerkannte Topqualität zu setzen – besonders wenn Botschaften ihre Zielgruppen in der Schweiz erreichen sollen.

 

SwissGlobal bietet erstklassige Sprachdienstleistungen in gewohnter Schweizer Spitzenqualität. Sämtliche Prozesse sind ISO-zertifiziert – maximale Informationssicherheit, hochkompetente Linguisten, modernste Technologien und Kenntnisse der lokalen sprachlichen und kulturellen Besonderheiten sind eine Selbstverständlichkeit.

 

Bei uns landen garantiert weder tierischer Knoblauch noch Butter zum Braten unserer Mitbürger in der Pfanne. Wir stellen sicher, dass wir dem Ruf, der mit der Marke Schweiz einhergeht, gerecht werden, und liefern qualitativ hochwertige, individuelle Lösungen für Ihre Texte – und zwar zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk.