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28.08.2019 - Unternehmenskommunikation, Marketing

Möchten Sie den gesamten Schweizer Markt – oder sogar europäische und globale Märkte – erobern? Dann werden Sie an einer multilingualen Website vermutlich nicht vorbeikommen. Denn geschätzte 50-75 % der Internet-Käufer bestellen nur auf Websites, die in ihrer eigenen Sprache formuliert sind.

Das hat nicht nur mit Vertrauen und geografischer Nähe zum Anbieter zu tun, sondern auch mit kulturell und sprachlich bedingten Formulierungen: Ein deutscher Marketingtext wird nun mal anders geschrieben als ein südkoreanischer.

Wenn Sie eine ganze Website (oder auch nur eine einzelne Webseite) übersetzen lassen möchten, stellen Sie sich vermutlich mindestens eine dieser 3 Fragen:

 

1. Sollen wir ein kostenloses Tool nutzen oder die Website professionell übersetzen lassen?

 

Haben Sie schon mal eine Website besucht, die schlecht oder offensichtlich automatisch übersetzt war? Wie haben Sie sich dabei gefühlt, welches Bild machten Sie sich vom Anbieter, und wie schnell haben Sie die Website wieder verlassen?


Es kann verlockend sein, die eigenen Website-Texte in Google Translator oder DeepL selbst zu übersetzen und ein wenig Geld zu sparen. Um global wettbewerbsfähig zu sein, lohnt sich aber die Investition in nicht nur Wort für Wort durch Machine Translation übersetzte, sondern lokalisierte (an den Zielmarkt angepasste) und suchmaschinenoptimierte Website-Texte.


Denn eine Maschine kann weder zwischen den Zeilen lesen noch den Textinhalt verstehen oder die landes- und branchenübliche Terminologie anwenden. Ist z. B. mit «Zug» der Kanton Zug, der Eishockeyverein von Zug (EVZ) oder bloss das Fortbewegungsmittel gemeint?


Schliesslich soll Ihre Botschaft nicht verloren gehen. Sie möchten Ihre Leser und Kunden in anderen Märkten richtig ansprechen und in den von ihnen präferierten Suchmaschinen mit den passenden Begriffen gefunden werden - denn lawyer ist nicht gleich attorney. Und barristers sind keine solicitors. Hier ist anzumerken, dass diese vier Begriffe keineswegs beliebig austauschbar sind: Für den richtigen muss erstens abgeklärt werden, welches Rechtssystem betroffen ist (Verwendung von British English oder American English), und zweitens, um welche Rechtstätigkeit es genau geht. Landesspezifische Zeichen, Symbole oder Formate für Datum und Uhrzeit werden ebenfalls lieber einem erfahrenen Website-Übersetzer überlassen.

 

"Fachlich oder kulturell falsche Übersetzungen schaden mehr, als sie nützen!"

 

Das richtige Sprachgefühl, Erfahrung im Online-Marketing und Fachverständnis in Ihrer Branche sind ausschlaggebend für eine erfolgreiche Lokalisierung (Übersetzung und Anpassung) in Ihrem ausländischen Zielmarkt. Sonst kann eine schlampige Übersetzung schnell peinlich – oder sogar ein richtiges Fettnäpfchen – für Ihr Unternehmen werden.

Befolgen Sie diese Richtlinien nicht, können nicht nur eine Reputationsschädigung, sondern auch Umsatzverluste drohen. Ihre Website ist schliesslich nicht nur Ihre Visitenkarte, sondern soll im Idealfall Website-Besucher in zahlende Kunden verwandeln!

Das fängt bei einladenden Texten der Homepage (Startseite) an und zieht sich über Leistungs- und Produktbeschreibungen bis hin zu Handlungsaufforderungen und Buttons. Ihre Website-Texte sollten die richtigen Fachbegriffe und Keywords enthalten und Ihr Unternehmen bei Ihrer Zielgruppe bestmöglich repräsentieren – in Ihrer Unternehmenssprache, mit kulturell sensiblen Formulierungen und der fachlich richtigen Terminologie.

2. Wie läuft die professionelle Website-Übersetzung technisch ab?


Wie kommen die Texte zur Übersetzungsdienstleisterin und wieder zurück zum Unternehmen? Egal ob statische Website, Onlineshop oder Blog – grundsätzlich gibt es dafür 5 Möglichkeiten, die Sie hier anhand der Kosten, Sicherheit und Einfachheit gereiht finden:

1.    Versand der Texte in Word und Excel. Bei dieser Methode fällt ein grosser Copy-and-Paste-Aufwand an, was sie zeitintensiv und fehleranfällig macht. Die Korrektheit und Vollständigkeit der Texte hängt von einer der grössten Fehlerquellen ab – dem Menschen. Der einzige Vorteil gegenüber den anderen Methoden: Es sind keine weiteren Tools notwendig.

2.    XML-Export und -Import aus Ihrem CMS (Content-Management-System wie z. B. WordPress, TYPO3, Joomla oder Drupal). Diese Methode ist eleganter, doch kann nicht immer garantiert werden, dass wirklich alle Texte exportiert und übersetzt werden, da dies von den korrekten Einstellungen des Exports abhängt.

3.    Übersetzung direkt im CMS. Diese Lösung ist nicht sehr effizient, da sie ebenfalls fehleranfällig und aufwendig ist. Ausserdem können auch hier keine sogenannten Translation Memorys, also Datenbanken mit bereits übersetzten Wörtern, Phrasen und Sätzen, für spätere Übersetzungen angelegt oder Terminologiedatenbanken benützt werden. Dafür ist die Bearbeitung der Texte in einem CAT-Tool (Software für die computergestützte Übersetzung) notwendig. Nicht zu unterschätzen ist zudem das Risiko, das Sie eingehen, wenn Sie Dritten die Zugriffs- bzw. Administrationsrechte für die eigene Website übertragen.

4.    Via Proxy-Lokalisierung. Diese Methode ist ideal geeignet, solange die lokalisierten (übersetzten) Websites effektive «Spiegel» der Ausgangstexte sein sollen. Bei einer Proxy-Lokalisierung werden Kopien Ihrer Master-Website angefertigt und übersetzt. Allen Besuchern werden dieselben Inhalte ausgespielt, nur eben in ihrer jeweiligen Landessprache. Bei dieser Lokalisierungs-Lösung wird jedoch davon ausgegangen, dass Inhalte, die in einer Sprache relevant sind, es auch in anderen Sprachen sind. Zudem können den jeweiligen Sprachen keine länderspezifischen Inhalte hinzugefügt werden. Durch ein TPS (Translation Proxy Service) und automatisierte Benachrichtigungen über Änderungen an der Master-Website können fehlende Inhalte allerdings sofort in Übersetzung gegeben werden. So bleiben alle Inhalte immer aktuell – in allen Sprachen und auf allen übersetzten Websites.

5.    Über eine API-Schnittstelle in Ihrem CMS. Für grössere Unternehmen mit wiederkehrendem Übersetzungsbedarf ist dieser Workflow die beste Lösung. Die Texte werden einfach mit einem Klick von Ihrem Website-System aus in Auftrag gegeben, direkt von einem professionellen Übersetzer übersetzt und im CMS wieder korrekt eingepflegt. Die Prozesskosten sinken dadurch und potenzielle Fehlerquellen werden eliminiert.

"Wie geht man mit zukünftigen Website-Texten oder AdWords-Kampagnen um?"


Bei einer Übersetzung wird ein praktischer Übersetzungsspeicher (Translation Memory) angelegt. In dieser Datenbank werden bereits übersetzte Texte zur späteren Wiederverwendung gespeichert.


So werden auch zukünftige Texte bezüglich Schreibstil, Fachsprache und gewählter Formulierungen einheitlich übersetzt. Das Tool schlägt bereits übersetzte Segmente während des Übersetzens vor und stellt so sicher, dass dieselben Wörter oder Satzteile nicht immer wieder neu, sondern nur einmal lokalisiert werden.


Wir empfehlen, Ihre AdWords-Kampagnen, Display-Werbebanner, Landingpages, Social-Media-Beiträge, Newsletter oder Chatbots ebenfalls vom selben Anbieter bzw. mit derselben Terminologie-Datenbank und demselben Übersetzungsspeicher übersetzen zu lassen, um Einheitlichkeit in Ihrem Markenauftritt zu gewährleisten.

 

3. Was sollte man bezüglich SEO (Suchmaschinenoptimierung) bei der Website-Übersetzung beachten?


Internationale Märkte verlangen nach multilingualen Websites. Wenn Sie weltweit gefunden und im jeweiligen Land gut bei Suchmaschinen wie Google platziert werden möchten, reicht die 1:1-Übersetzung leider nicht aus. Eine SEO-Übersetzung ist notwendig, um die kulturellen Unterschiede im Zielland zu berücksichtigen.


Folgende Aspekte sind bei MSEO (Multilingual Search Engine Optimisation) zu beachten:


1.    Welche Suchmaschinen werden in Ihrem Zielland bevorzugt genutzt? Nicht in jedem Land ist Google der Marktführer. Die Russen nutzen z. B. lieber Yandex, die Tschechen Seznam und die Chinesen Baidu. Sie sollten mit Dienstleistern arbeiten, die mit diesen lokalen Vorlieben vertraut sind.

 

2.    Welche Keywords (Suchbegriffe) werden im Zielmarkt gesucht? Keywords oder Keyword-Listen wörtlich zu übersetzen, wird meist nicht den gewünschten Erfolg bringen. Eine eigene Keyword-Recherche in der Fremdsprache zeigt kulturell und sprachlich bedingte Suchgewohnheiten der lokalen Zielgruppe auf.


3.    Wie sollte der SEO-Text für den Zielmarkt gestaltet sein? Neben der richtigen Verwendung von lokalen Keywords, Synonymen und verwandten Suchanfragen sollte Ihr Übersetzer generell das nötige Fachwissen zur Suchmaschinenoptimierung mitbringen. Dazu gehören die Erstellung von hilfreichem Unique Content, das Verständnis für die Suchabsicht der User, HTML-Formatierungen, Metadaten für die Vorschau in Google (inkl. Zeichenbeschränkungen) und noch viel mehr.   

"Vielleicht fragen Sie sich jetzt, wie lange das Übersetzen einer Website inkl. SEO dauert und wie viel es kostet."


Der Zeitrahmen und die Kosten für Ihren mehrsprachigen Internetauftritt hängen von einigen Rahmenfaktoren ab:

 

- Welchen Umfang hat Ihre Website und wie viele Seiten wollen Sie übersetzen lassen?

 

- In welche Sprache(n) wollen Sie Ihre Webseite übersetzen lassen?

 

- Mit welcher der 5 Methoden wollen Sie die Übersetzung durchführen?

 

Sehr gerne nehmen wir Ihre Anforderungen auf und unterbreiten Ihnen ein unverbindliches Angebot nach Ihren Bedürfnissen und Wünschen. Kontaktieren Sie uns jetzt in unseren Filialen in Baden oder Genf:

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